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Ein Junge geht hinter Frau Ulbricht her und sieht, wie sie ein Kotelett verliert. Er hebt es auf, bringt es ihr und bekommt eine Mark dafür. Am nächsten Tag sieht er Herrn Ulbricht stockbesoffen im Straßengraben und bringt ihn nach Hause. Frau Ulbricht bedankt sich bei ihm, denkt aber nicht daran, ihm etwas dafür zu geben. Darauf meint der Junge empört: "Was ist denn das, gestern bring' ich ein Kotelett und krieg' eine Mark, und heute bring ich das ganze Schwein ..."
Ein mürrischer Farmer, der Kinder haßte, heiratet seine hübsche Haushälterin, Mutter eines sechsjährigen Jungen. Bald nach der Hochzeit fuhr die junge Frau für einige Tage in die nächste große Stadt, um Besorgungen zu machen. Nach ihrer Rückkehr fragte sie ihren kleinen Sohn, wie er sich mit seinem neuen Papi verstanden hatte. "Es ging", antwortet der Junge. "Jeden Morgen ist er mit mir im Ruderboot zur Mitte des Sees gefahren und hat mich zurückschwimmen lassen." "Du lieber Himmel!" sagte die Mutter. "War das nicht viel zu weit für dich" "Ach, ich hab's ganz gut geschafft", sagt der Kleine. "Das einzig Schwierige war nur, aus dem Sack herauszukommen!"
Ein sechsjähriges Mädchen geht in eine Apotheke. Sie verlangt Antibabypillen. Erstaunt fragt der Apotheker: "Wozu brauchst du die denn" Darauf das Mädchen: "Ich habe morgen Geburtstag, und ich habe schon so viele Baby-Puppen bekommen, ich will jetzt endlich mal einen Teddy."
Ein Bauer hat seinen Hof gänzlich verschuldet. Der Gerichtsvollzieher geht ein und aus. Eines Tages blickt er durchs Fenster und sieht den unliebsamen Gast wieder einmal auf seinen Hof zugehen. Da sagt der Bauer zu seinem Sohn: "Paß auf, wenn es jetzt klingelt und ein Mann vor der Tür steht, dann sage ihm, ich sei verreist." Nach diesen Worten versteckt er sich im Kleiderschrank. Es klingelt, der Sohn öffnet, und der Gerichtsvollzieher kommt ins Zimmer. "Ich soll Ihnen ausrichten", sagt der Sohn, "mein Vater sei verreist." "Und wann kommt er zurück", fragt der Gerichtsvollzieher. Da geht der Junge auf den Kleiderschrank zu, öffnet die Tür und sagt zu seinem Vater: "Wann kommst du denn wieder"
"Der Storch hat dir ein kleines Brüderchen gebracht", sagt der Vater zu seinem Sohn. Der wundert sich: "Warum schläfst du eigentlich mit einem Storch, Vati, wo es doch so viele tolle Frauen gibt"
"Nun, mein Junge, du solltest vor dem Essen das Beten nicht vergessen!" sagt der Besucher zum Sohn des Hauses. "Nicht nötig", meint der. "Mutter ist eine ausgezeichnete Köchin!"
Schimpft die Mutter: "Nun iß endlich deine Suppe auf, Margret! Andere wären froh, wenn sie auch nur die Hälfte davon hätten..." "Ich auch, Mami!"
"Papi, warum legen die Amerikaner die Füße auf den Tisch" wird der Bankier von seinem Sohn gefragt. "Um ihre Kreditwürdigkeit zu beweisen", erklärt der Bankier. "Sie wollen zeigen, daß ihre Schuhsohlen noch ganz sind."
"Ist das Spielzeug nicht zu kompliziert für ein kleines Kind" fragt die junge Mutter verwirrt im Spielwarenladen. "O nein, keineswegs", sagt die Verkäuferin, "es bereitet Ihr Kind rechtzeitig auf den Ernst des Lebens vor. Wie man es auch zusammensetzt, es ist immer falsch."
Neugierig beobachtet Mäxchen durch das Schlüsselloch seine Eltern im Schlafzimmer. Nach einer Weile murmelt er empört: "Großartig! Und mir hauen sie schon eine runter, wenn ich nur am Daumen lutsche!"
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