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"Du, Mutti. Beginnen eigentlich alle Märchen mit "Es war einmal?" "Nur die für Kinder. Die für Ehefrauen beginnen mit >Ich hatte noch eine Besprechung, Liebling!"
Die Mutter steht mit ihrem Sprößling vor der verschlossenen Tür der Arztpraxis. Meckert der Kleine: "Geschlossen - soll das etwa heißen, daß ich vergebens gebadet habe...?!"
Der Fabrikant ist wütend über seinen Sohn: "In deinem Alter habe ich bis zu fünfzehn Stunden täglich gearbeitet!" "Zum Glück, Vater", meint der Sprößling lakonisch, "denn ohne deinen enormen Fleiß würde es mir wohl heute genauso ergehen!"
Der Sprößling kommt zur Mutti in die Küche: "Mami, ist-bald Mittag?" "Aber nein, mein Spatz, noch lange nicht." "Na so was! Da geht mein Magen wohl vor!"
Der Vater tobt: "Warum suchst du dir nicht irgendeine StellungAls ich so alt war wie du, da arbeitete ich für zehn Mark die Woche in einem Geschäft, und nach einigen Jahren gehörte der Laden mir!" Erhebt der Sohn eine Einrede: "Tja, Paps, früher. Heute geht das nicht mehr. Heute haben die alle Registrierkassen!"
"Mäxchen, deine schöne weiße Hose ist ja ganz braun. Wie ist das denn passiert?" "Ich bin ins Gras gefallen." "Aber, Junge, Gras ist doch grün?!" "Stimmt schon. Aber diesmal hatte es eine Kuh vorher gefressen!"
Familie Huber sitzt am Mittagstisch. Plötzlich ruft der Sprößling: "He, Alter, wirf mir mal 'ne Bulette rüber!" "Wie bitteWie heißt das?" "Na schön: Fri-ka-del-le!"
Der Vater ist böse: "Hör zu Betti. Ich habe ja nichts dagegen, wenn dein Freund etwas länger abends bei dir bleibt, aber daß er regelmäßig meine Morgenzeitung mitnimmt, das muß aufhören...!"
Ein kleiner Steppke geht zur ersten Beichte: "Ich begehre des Nachbarn Weib!" Der Pfarrer glaubt seinen Ohren nicht zu trauen. "Ja. Es stimmt," fährt der Kleine fort, "sie backt wesentlich bessere Krapfen als meine Mutter..."
Knollmann ist stolz über die Intelligenz seines Sohnes. Bei jeder Gelegenheit testet er dessen Wissen: "Weißt du auch, warum Dampf aus dem Kessel kommt, wenn das Wasser kocht?" "Ja, Vati. Damit Mami heimlich deine Briefe aufmachen kann...!"
"Hast du mir nicht letztes Mal gesagt," wendet sich der halbwüchsige Sohn an seinen Vater, "du hättest vollstes Vertrauen zu mir?" "Hab ich doch auch, mein Junge." "AchUnd warum schließt du dann deinen Schnaps ein?"
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Ein unheimliches Gewitter. Es kracht und rumpelt wie beim Weltuntergang. Leise begibt sich die besorgte Mutter ins Kinderzimmer, wo der achtjährige Sohn schläft. Gerade als sie sein Zimmer betritt schlägt er die Augen auf und fragt schlaftrunken: "Ach, Papi repariert wohl gerade wieder den Fernsehapparat?"
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