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Hast du viele Freunde" fragt die Tante. - Keinen einzigen!" antwortet Kurtchen. - Warum denn nicht" will die Tante wissen. - Kurtchen erklärt es: Die ich verhauen kann, die können mich nicht leiden, und die mich verhauen können, die kann ich nicht leiden."
Verstehst du etwas von Trabrennen" fragt Konrad seinen Schulfreund. - Natürlich!" antwortet der. Sonst würde ich jeden Tag den Schulbus versäumen."
Hör mal, jetzt kommst du schon zum drittenmal und kaufst dir eine Kinokarte - was soll das denn" wundert sich die Dame an der Kasse. - Ja, die Frau am Vorhang da vorne zerreißt sie mir immer", gibt Claudia Auskunft.
Die zu Besuch kommende Oma hat gleich schlimme Befürchtungen. - Ist das denn nicht zu gefährlich, wenn ihr das Baby in einer so hohen Wiege schlafen laßt" - Aber so hören wir besser, wenn es herausfällt", erklärt Theo.
Die Jugendgruppe diskutiert, wohin die große Sommerfahrt gehen soll. - Wie wäre es mit der Nordsee" schlägt der Gruppenleiter vor. - Nur das nicht", wehrt Heiner ab, wenn Ebbe ist, müßte ich dort immerzu an meinen Geldbeutel denken."
Silvia ist vom langen Herumlaufen im Museum ganz müde geworden und läßt sich erschöpft in einen Sessel fallen. - Ganz aufgeregt kommt der Museumsaufseher angerannt: Du kannst hier nicht sitzen - das ist der Sessel von Friedrich dem Großen!" - Wenn er kommt, stehe ich natürlich auf", versichert Silvia.
Mit einem Apfel an der Angel kann man doch keine Fische fangen", belehrt ein Petrijünger den kleinen Fredi, da muß man einen Wurm nehmen!" - Das weiß ich", verteidigt sich Fredi, aber der Wurm ist doch im Apfel."
Die Mädchengruppe macht eine Bergwanderung. Plötzlich fragt Gertrud ihre Nachbarin: Kannst du mir nicht zehn Mark leihenIch gebe dir meinen Lodenmatel als Pfand." - Hedi läßt sich überreden, gibt die zehn Mark und nimmt den Lodenmantel als Pfand. - Am Abend gibt Gertrud die zehn Mark wieder zurück und lacht: Hier hast du die zehn Mark zurück. Es war nett von dir, daß du mir den ganzen Tag über den schweren Lodenmantel getragen hast."
Auf einem Bauernhof ist die Familie sehr verschuldet. Man hat einen teuren Traktor gekauft und dieser muß nun mühsam abbezahlt werden. Eines Tages kommt der älteste Sohn nach Hause und bittet den Vater, ihm ein Auto zu kaufen. Der Vater lehnt ab mit den Worten: "Geht nicht, erst muß der Traktor bezahlt werden". Wenige Wochen später kommt der zweitälteste Sohn mit der Bitte, der Vater möchte ihm ein Moped kaufen. Der Vater lehnt ab mit den Worten: "Geht nicht, erst muß der Traktor bezahlt werden". Auch der Jünste versucht, seine Bitte nach einem Dreirad beim Vater. Gleiche Antwort: "Geht nicht, erst muß der Traktor bezahlt werden". Der Kleine läuft heulend über den Hof. Plötzlich sieht er, wie der Hahn auf die Henne steigt. Er rennt hin, versetzt dem Hahn einen Fußtritt mit den Worten: "Solange der Traktor nicht bezahlt ist, läufst du gefälligst auch!"
Hans will mit seinem Freund zum Schwimmen. Du hast heute morgen noch über Bauchschmerzen geklagt und mußt daheim bleiben", entscheidet die Mutter. - Das macht doch nichts, ich kann ja auf dem Rücken schwimmen", will Hans die Mutter überreden.
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