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Moisches Sohn studiert an der Universität im fünften Semester Medizin. Und er wirft mit Fachausdrücken nur so um sich. Auch über Sexualität. "Hör mal, Moische", sagt der Vater. "Habe ich dich nicht aufgezogen, habe ich dich nicht studieren lassen, daß du deine Mutter verdirbst mit solche Worte wie: Abtreibung, Onanie und Nymphomanin!" "Aber Papaleben", sagt Moische. "Was soll ich den sagen zum Beispiel für Abtreibung?" "Das ist eine entfernte Verwandschaft." "Und Onanie?" "Das ist - das ist Liebe an und für sich." "Aha", sagt der Sohn. "Aber wie willst du übersetzen Nymphomanie?" "Ganz einfach", sagt Moische. "Zwangsläufig."
Bankier Silberstein ist außer sich vor Wut. "Hören Sie, Sarah", sagt er. "Habe ich heute morgen erfahren, daß Sie sich gestern abend verlobt haben mit meinem Sohn. Wäre es nicht gewesen ehrlich und anständig, wenn Sie mich zuerst gefragt hätten?" "Nun", sagt die frische Braut. "Hören Sie zu, guter Silberstein: Hab ich zwar lange geschwankt, aber dann habe ich mich doch entschieden für den Jüngeren."
Isaak ist Drogist. Er kommt aufgeregt ins Hinterzimmer, wo seine Frau Sarah ist. "Sarah", flüstert er. "Sarah, möchtest du bitte sein so gut zu kommen die nächsten zenn Minuten nicht in Laden." "Warum, Isaak?" fragt sie. "Hab ich einen Interessenten für unseren Restposten Schönheitscreme."
"So", sagt Ruth zu Sarah Silberstein. "Hat Ihre Tochter tatsächlich ein Kind bekommen? Wieviel war denn das Gewicht?" "Drei Pfund." "Nebbich", sagt die Fragerin. "Ist nicht sehr viel." "Nee, nee, weiß ich schon", antwortet die Großmutter. "Waren se auch erst zwei Wochen verheiratet."
Französischer Regierungsbesuch in Israel. Der Präsident aus Frankreich möchte das Grabmal des Unbekannten Soldaten ehren. Es gibt in ganz Israel kein Grabmal des Unbekannten Soldaten. Schließlich, nach langen Beratungen, und um dem Wunsch des Gastes gerecht zu werden, entschließt man sich, das pompöse Grabmal des Barons Rothschild zum Grabmal des Unbekannten Soldaten zu machen. Ein Pappschild wird über den Stein gehangen: "Dem Unbekannten Soldaten." General De Gaulle erscheint. Die Militärkapelle spielt, General De Gaulle salutiert, nimmt den Kranz, legt ihn am Grab nieder - und in dem Moment kommt ein tückischer Windstoß, hebt das Pappschild hoch und alle lesen: Baron Rothschild, Bankier. "Unerhört, unerhört, welche Enttäuschung!" schreit General De Gaulle. Er macht auf dem Absatz kehrt und steuert auf sein Staatsauto zu. In dem Moment legt ihm Golda Meir besänftigend die Hand auf den Arm. "Herr Präsident", sagt sie. "Sie werden doch zugeben - als Soldat war er verhältnissmäßig unbekannt."
Blau fragt Grün um ein Darlehen von 1000 Dollar, das er möglichst spät zurückzahlen möchte. "Nun, kann ich dir nicht erfüllen beide Wünsche", sagt der Gefragte. "Werde ich dir erfüllen einen Wunsch." "Du bist doch der Gütigste unter der Sonne", freut sich der Bittsteller. "Gut", sagt der andere. "Verschieb' ich die Rückzahlung von die 1000 Dollar auf unbestimmte Zeit. Den Kredit bekommst du nicht."
Ein überfüllter Bus in Tel Aviv. Isaak steht hinter einem jungen Mädchen. "Du bist so schön, so hübsch", flüstert Isaak ihr ins Ohr. "Möcht ich richtig anbeißen." "Seit wann", zischt die Schöne zurück, "ißt man in Tel Aviv mit den Fingern?"
Zwei Rabbis stehen auf dem Petersplatz in Rom. Es ist gerade eine Versammlung der Kardinale. Mercedes auf Mercedes fährt vor, die rotgekleideten Kirchenfürsten steigen aus. "Muß sich lohnen, das Geschäft", sagt ein Rabbi zum andern. "Warum meinst du?" "Na, haben sie angefangen das Geschäft vor 2000 Jahren mit einem Esel."
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