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Witze Hauptmenue  

Der alte Mandelbaum macht sich Gedanken über die Zukunft seines Sohnes. Er geht zum Rabbi: "Rabbileben, was wird er werden, mein Sohn Itzig?" Der Rabbi überlegt und sagt dann: "Wir werden es so machen: Wir legen auf den Tisch den Talmud, die Thora und ein Scheckbuch und lassen deinen Sohn wählen. Wird er nehmen den Talmud, wird er werden ein Rabbi, wird er nehmen die Thora, wird er werden ein Rechtsanwalt, wird er nehmen das Scheckbuch, wird er werden ein großer Kaufmann." Es wird gemacht. Der junge Itzig sieht sich die Auswahl an und nimmt kurzentschlossen alle drei. Fragt Mandelbaum ratlos: "Was wird er nun werden, mein Sohn Itzig?" Der Rabbi schüttelt den Kopf: "Gott der Gerechte, wird er werden katholischer Pfarrer."


"Was heißt hier Krieg und Störung?" sagt ein Jude aus dem Grenzgebiet zu dem anderen. "Ich hab' da keine Schwierigkeiten. Die können schießen mit Granaten, die können schießen mit Artillerie - meine Frau schläft, und die ist nicht wach zu kriegen. Nicht mit Geld und gute Worte." "Du lügst, Isaak", schimpft da die Frau. "Mit Geld hast du es noch nie versucht."


Die Soldaten der israelischen Armee sind angetreten. Und der Feldrabbi steht vor ihnen, um ihnen Mut mit in den Kampf zu geben. Er redet und redet. Und zum Schluß sagt er: "Ihr treuen Söhne Israels! Sagt mir, gibt es was Schöneres als unsere Religion und die Tatsache, dem Land unserer Väter, dem auserwählten Land zu dienen? Ich frage euch: Gibt es etwas Schöneres?" Bevor einer von den Soldaten antworten kann, zischt der Feldwebel: "Wenn einer von euch Säuen sagt, der Puff von Haifa, kriegt er 14 Tage Arrest."


Eine israelische Delegation besucht Deutschland. "Wieviel verdient ein Arbeiter in Deutschland?" fragt der Politiker aus Tel Aviv den aus Bonn. "1500 Mark im Monat." "Und wieviel braucht er zum Leben!" "Vielleicht 1200 Mark." "Was macht er mit dem Rest!" "Wir sind ein freies Land und fragen nicht danach", verkündet stolz der deutsche Politiker. Er stellt die Gegenfrage. "Wieviel verdient ein Arbeiter in Tel Aviv?" "Nach Ihrem Geld gerechnet, so um die 1000 Mark im Monat." "Und wieviel braucht er zum Leben?" "1500 Mark." "1500 Mark?" fragt der Deutsche erstaunt. "Wo nimmt er denn die Differenz her?" "Wissen Sie", sagt der Mann aus Tel Aviv stolz. "Sind wir ein freies Land und fragen nicht danach."


Familie Rosenstern ist - Vater, Mutter, Sohn - im Zoo. "Vaterleben", fragt Isaak. "Heiraten Kamele?" "Mein Sohn", sagt der Vater. "Weißt du - nur Kamele heiraten. " Der Vater erklärt alles über die Nützlichkeit der Kamele. "Und mußt dir merken: Kamele werden sein die einzigen Tiere, die wochenlang arbeiten können, ohne zu saufen." Atemlos hat der kleine Isaak zugehört. Jetzt fällt die Mutter ein: "Isaak, mein Leben! Und wenn du fragen würdest mich - ich kenne ein Kamel, das kann wochenlang saufen, ohne zu arbeiten."


Es war während der heißesten Zeit des Nahostkrieges. Der israelische Major steht vor der Front. "Soldaten!" ruft er. "Soldaten, jetzt ist die Stunde der Entscheidung gekommen! Jetzt gibt es keine Wahl mehr. Jetzt gibt es nur eines: Mann gegen Mann!" In dem Moment meldet sich der kleine Rekrut Eisenstein, der vor kurzem erst aus Deutschland eingewandert ist. "Bitte, Herr Major", sagt er. "Können Sie mir zeigen meinen Mann?" "Warum das?" "Nuna - vielleicht könnte ich mich gütlich mit ihm arrangieren."


Lange Zeit schon haben die Israelis die Golanhöhen besetzt. Die syrischen Bauern sind zurückgekehrt, und sie haben sich, so weit es geht, mit den israelischen Soldaten angefreundet. Ein israelischer Soldat wird sogar eines Tages von einem syrischen Bauern zu einem Hammelessen eingeladen. Der Bauer ißt ein dickes Stück Lende, mindestens zwei Pfund schwer, schlingt es mit großem Genuß hinunter. "Oh", sagt der Israeli. "Jusuf, deinen Appetit möchte ich haben." Bedächtig wischt sich Jusuf den Mund ab. "Hör' mal zu Moische", sagt er. "Was wollt ihr Juden denn eigentlich noch? Erst nehmt ihr uns das Land weg, dann die Häuser und jetzt wollt ihr auch noch unseren Appetit haben!"