Das oft gesehene Mädchen ist Kupfer, das ungesehene Gold.
Das Paradies kann man nur finden auf dem Rücken eines Pferdes und in den Armen seiner Geliebten.
Das reichste Kleid ist oft gefüttert mit Herzeleid.
Der Satte weiß nicht, wie dem Hungrigen zumute ist.
Der Schlaf ist ein Dieb, der uns die Hälfte unseres Lebens stiehlt.
Der Schnee auf meinem Schirm wiegt leicht, denn er gehört mir.
Der Schuldige glaubt, dass alle schlecht von ihm sprechen.
Der Stein, der dir nicht im Wege liegt, beleidigt sich nicht.
Der Stolze frühstückt mit dem Überflusse, speist zu Mittag mit der Armut und isst zu Abend mit der Schande.
Der Tag geht vorüber, das Leben flieht dahin, und doch freut der Narr sich auf den Feiertag.
Der Tag, der vergeht, ist besser als der, der kommt.
Der Teufel lauert hinter dem Kreuze.
Der Teufel verführt alle - und die hübsche Frau verführt den Teufel.
Der Tod ist ein Riese, vor dem auch der Zar die Waffen strecken muss.
Narren bauen Häuser und Weise kaufen sie.
Neapel sehen - und sterben.
Nehmt euch vor einem Ochsen vorn, vor einem Esel hinten und vor einem Mönch auf allen Seiten in acht!
So manches wird verschüttet zwischen Lippe und Tasse.
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