|
|
|
Mit Menschen, die nicht auf demselben Weg wandeln wie Du selbst, solltest Du keine gemeinsamen Pläne schmieden.
Nur die Weisesten und die Dümmsten ändern sich nie.
Selbst einer grossen Armee kann man den Führer rauben, aber nicht einmal einem einfachen Mann seinen Willen.
Sind zwei für einander geschaffen, kannst Du getrost die Heirat vermitteln.
Solange du dem Anderen sein Anderssein nicht verzeihen kannst, bist du noch weit ab vom Wege der Weisheit.
Standhaft, entschlossen, schlicht und schweigsam - so kommt man der Menschlichkeit näher.
Unsere Wünsche sind wie kleine Kinder: je mehr man ihnen nachgibt, um so anspruchsvoller werden sie
Unter drei Menschen finde ich bestimmt einen, der mich belehren könnte.
Verbürge Dich nicht für Worte, die Du nur von Gerüchten her kennst.
Verschwendung macht die Menschen unbescheiden, Sparsamkeit macht sie unflexibel.
Das Gesicht eines Menschen erkennst du bei Licht, seinen Charakter im Dunkeln.
Das Schlimmste ist, wenn man sich selbst vergisst.
In alter Zeit lernte man für sich selbst. Heute lernt jeder nur noch anderen Menschen zuliebe.
Dass ein Edler sich einmal schlecht benimmt, das mag es geben. Dass ein gemeiner Mann sich gut benimmt, das jedoch gibt es nicht.
Deine Gäste sollst Du bewirten, aber nicht bei Dir festhalten.
Dem einfachen Menschen kann man seinen Willen nicht rauben.
|
|
|